Dachau, Januar 2026

Streuobstwiesen, Renaturierung am Kalterbach und Umweltbildung für Kinder und Jugendliche – auch im vergangenen Jahr war beim Verein Dachauer Moos viel in Bewegung. Auf unserer Jahresversammlung haben wir Bilanz gezogen, und blicken zugleich auf zahlreiche Projekte, die 2026 bereits angelaufen oder in Vorbereitung sind.

Auf unserer Jahresversammlung konnten wir unseren kommunalen Mitgliedern von vielen positiven Entwicklungen berichten. Im vergangenen Jahr wurden 50 Streuobstbäume gepflanzt, Pflegemaßnahmen am Kalterbach organisiert und Renaturierungen vorbereitet. Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern entstanden neue Infotafeln, zudem wurde eine ansprechend gestaltete Faltbroschüre zum Dachau-Schleißheimer Kanal veröffentlicht.

Auch 2026 setzen wir unsere Arbeit engagiert fort: Eine Projektwoche an der Mittelschule Karlsfeld zur Erneuerung des Waldentdeckerpfades ist bereits angelaufen, die Förderung für weitere 50 Streuobstbäume bewilligt und die beliebte Moosbroschüre wird derzeit aktualisiert. Das Renaturierungsprojekt am Kalterbach wurde vom Bayerischen Naturschutzfonds um ein weiteres Jahr verlängert. Wird zudem der Förderantrag der Gemeinde Hebertshausen vom Umweltministerium genehmigt, können entlang des Gewässers mehrere Renaturierungsmaßnahmen umgesetzt werden.

Eine besondere Herausforderung bleibt die Finanzierung unserer Umweltbildungsarbeit. Unter dem Motto „Pflanzen, pflegen, ernten – wie kommt das Essen auf unsere Teller?“ fanden im vergangenen Jahr 54 vom Umweltministerium geförderte Projekttage für Kinder und Jugendliche am Umwelthaus Dachauer Moos statt. Mehr als 1.100 junge Menschen aus Schulen und Jugendzentren der Vereinskommunen verbrachten dabei erlebnisreiche Stunden im Garten des Umwelthauses und auf dem Gelände der Gärtnerei Obergrashof. Unsere Umweltpädagoginnen erleben dabei immer wieder, dass selbst in ländlich geprägten Gemeinden der Bezug zu Lebensmitteln, ihrer Erzeugung und Zubereitung vielfach verloren gegangen ist. Bei unseren Projekttagen erfahren die Teilnehmenden nachhaltige und regionale Lebensmittelerzeugung unmittelbar und praxisnah.

Trotz anhaltend hoher Nachfrage fällt die Förderung im Jahr 2026 geringer aus, sodass voraussichtlich nur 50 Projekttage realisiert werden können. Ergänzend bietet der Verein weiterhin Programme für Schulen, Jugendzentren und kommunale Ferienangebote sowie sein beliebtes Jahresprogramm an. Insgesamt nahmen im Jahr 2025 rund 2.200 Personen an den Angeboten des Vereins teil.